StartArbeitskreis Wissenschaft und Kultur der SPD-Landtagsfraktion besucht Oldenburger Landesmuseum und...

Arbeitskreis Wissenschaft und Kultur der SPD-Landtagsfraktion besucht Oldenburger Landesmuseum und Universität

Landtag
22. Juni 2010 0 Kommentare

Hannover/Oldenburg. Auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Wulf hat der Arbeitskreis Wissenschaft und Kultur der SPD-Landtagsfraktion am Dienstag, dem 22. Juni 2010, Oldenburg besucht.

Unter Leitung der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und wissenschaftspolitischen Sprecherin, Dr. Gabriele Andretta, führte der Arbeitskreis zusammen mit den beiden Oldenburger Landtagsabgeordneten Jürgen Krogmann und Wolfgang Wulf Gespräche im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und in der Oldenburger Universität.

Spd-wissenschaftspolitiker Bei Der Uni-pr _sidentin - Internetformat

Arbeitskreis Wissenschaft und Kultur der SPD-Landtagsfraktion
v.l.n.r.: Daniela Behrens, Matthias Möhle, Dr, Gabriele Andretta, Prof. Dr. Babette Simon, Wolfgang Wulf, Jürgen Krogmann

Im Gespräch mit dem neuen Leiter des Landesmuseums, Herrn Prof. Dr. Rainer Stamm, informierte sich der Arbeitskreis über dessen Konzeptionen. Daniela Behrens, die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, begrüßte, dass Prof. Dr. Stamm mit „Schwung und Dynamik“ die lange Zeit im Depot verborgenen Schätze des Museums ans Tageslicht holen und der Öffentlichkeit präsentieren wolle. Für Wolfgang Wulf wurde bei dem Gespräch deutlich, dass mit dem neuen Museumsleiter das Landesmuseum sich stärker öffnen und den Anschluss an führende Museen in Deutschland schaffen könne.

Anschließend führte der Arbeitskreis ein Gespräch mit der neuen Präsidentin der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, Frau Professor Dr. Babette Simon. Im Mittelpunkt stand die Errichtung der „European Medical School“, mit der eine medizinische Fakultät in Oldenburg errichtet werden soll.

Gabriele Andretta machte deutlich, dass die SPD-Landtagsfraktion das Projekt unterstütze, weil der Ärztemangel – besonders in ländlichen Regionen – nur durch zusätzliche Studienplätze im Bereich Medizin behoben werden könne. Die Region Weser-Ems sei mit universitären medizinischen Einrichtungen unterversorgt und hier bestände ein Nachholbedarf. Das anvisierte Studienmodell mit Bachelor- und Masterstrukturen in Zusammenarbeit mit der Universität Groningen sei unter europäischen Gesichtspunkten modern und zukunftsorientiert. Allerdings müsse dafür Sorge getragen werden, dass die Finanzierung dieses medizinischen Studiengangs mit Landesmitteln erfolge.

Wolfgang Wulf machte deutlich, dass eine Finanzierung der medizinischen Fakultät aus Mitteln der Universität Oldenburg für die SPD nicht in Frage komme: „Dieser Studiengang ist richtig und notwendig, aber die Uni kann sich die Finanzierung des Studiengangs nicht aus dem eigenen Fleisch schneiden.“ Die bestehenden Exzellenzen der Oldenburger Universität zum Beispiel im Bereich der Lehramtsausbildung dürften nicht beschnitten werden. Jürgen Krogmann begrüßte als Oldenburger Landtagsabgeordneter, dass die Präsidentin, Frau Simon, dies genauso sah und forderte die Landesregierung auf, die Finanzierung des medizinischen Studiengangs in Oldenburg aus Landesmitteln sicherzustellen.





 

Kommentar schreiben

(Trackback)

Name

E-Mail

KommentarNetiquette

Spamschutz Senden


 

 
Inhaltsübersicht Kontakt Barrierefreiheit Impressum Datenschutz